Kennst du das Gefühl, wenn du einfach durch den Flur zu deinem Rucksack gehen möchtest? Und auf dem Weg dorthin so vielen Menschen begegnest, die du auf den fünf Metern bis dahin begrüßt und danach schon vergessen hast, was du noch kurz vorher eigentlich wolltest? Das konnten wir gegen 16 Uhr im Gemeindehaus in Miltenberg erleben, als die Jugendfreizeit „Unter Brücken“ nun schon zum dritten Mal startet.

Wer sich gedacht hat „pahh, wer ist denn so verrückt und will mitten im Hochsommer bei über 30° von Miltenberg nach Schöllkrippen wandern“, hat diese Rechnung ohne die 28 hochmotivierten Jugendlichen gemacht.

Nach einem Jahr so viele bekannte Gesichter wiederzusehen und auch das eine oder andere neue Gesicht dazwischen zu entdecken ist einfach schön.

Da altbewährte Traditionen (nun gut, wir machen es zum 2. Mal) einfach wichtig sind, bereitet das zauberhafte Küchenteam, bestehend aus der wunderbaren Tami und Axel, ein Chili con/sin Carne für uns zu.
Nach ein paar einleitenden Worten und wichtigen Erläuterungen darf endlich über die Töpfe hergefallen werden.

Für den weiteren Verlauf des Abends steht das Kennenlernen und Austauschen über das Erlebte des letzten Jahres im Vordergrund.

Um dem ersten Tag einen würdigen Abschluss zu geben und gemeinsam zur Ruhe zu kommen, treffen wir uns zu einer Andacht in der benachbarten Kirche. Gemeinschaft hilft uns, einen Platz für den Glauben in unserem Leben zu finden, zu zweifeln und vielleicht auch den Mut zu finden, es doch noch mal zu probieren, auch wenn man sich im einen oder anderen Moment im Stich gelassen fühlt. Das merken wir beim gemeinsamen Singen, aber auch, wenn wir einfach mal in der Stille das gemeinsame Gebet suchen. Mit dieser Stimmung kommt auch langsam unser Geist in Miltenberg an.

Auch wenn wir die ersten Meter jetzt kaum noch erwarten können, geht’s für heute erstmal ins Bett, das wir morgen frisch, munter und ausgeschlafen zur ersten Etappe von Miltenberg nach Klingenberg aufbrechen können.

Wir hören morgen voneinander und wünschen eine Gute Nacht!

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Vom Wiedersehen, Traditionen und Ankommen – Der erste Abend in Miltenberg

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