Oder auch: Der Aufbruch von Aschaffenburg nach Sulzbach

Heute klingelte der Wecker wieder bereits um 8:00 Uhr. Pünktlich wie immer machten wir uns bereit, gemeinsam in den neuen Tag zu starten. Das Aufräumen lief wie am Schnürchen, sodass wir auch die Hausabnahme reibungslos hinter uns brachten. Unsere Morgenandacht durften wir bei wunderschönem Wetter im sonnigen Gemeindegarten unserer Gastgebergemeinde halten.
Dieses Mal hatte die Losung eine ganz besondere Message für uns vorbereitet, die vielleicht genau für uns heute ausgewählt wurde. Wenn man mit solch einer genialen Gruppe unterwegs ist und sieht, wie manche Menschen sich sofort für Aufgaben wie dem Kochen widmen möchten, während Andere lieber einen unserer Bollerwagen ziehen, versteht man schnell, was mit der Losung wohl gemeint sein mag. Sie ermutigte uns heute ganz persönlich, unsere Gaben und Fähigkeiten dafür zu nutzen, um füreinander da zu sein und uns dort einzubringen, wo unsere Stärken liegen.
Gegen 11:30 Uhr brachen wir dann Richtung Sulzbach auf, die Aschaffenburger Innenstadt zu Fuß bewundern. Auf unsere Frage an verschiedene Passanten, ob „dies“ hier der Weg zum Strand sei, wurden wir stets bestätigt und freuten uns gemeinsam über die Blicke und die Reaktionen. Entlang des Mains konnten wir erneut erleben, wie wunderschön es ist, zusammen unterwegs zu sein und sich nur auf das WIR zu konzentrieren. 

Sogar überpünktlich kamen wir im Sulzbacher Gemeindehaus an und liefen gleich los, um für das Abendessen einkaufen gehen zu können. Zeit für ein Eis unterwegs hatten wir natürlich trotzdem. Da der liebe Busfahrer unseres Vertrauens seine Beziehungen spielen ließ, konnten wir uns den Weg zu den Supermärkten sparen und sogar kostenlos mit Bollerwagen in einem Bus dorthin fahren. 
Auch der Rückweg verlief für uns deutlich einfacher als gedacht. An der Kasse eines Marktes kamen wir mit einer Frau ins Gespräch, die uns anbot, uns unsere Einkäufe zurück ans Gemeindehaus zu fahren. Ein absolut wunderbares Angebot, das wir sehr gerne annahmen. An der Stelle nochmal ein ganz großes Dankeschön, falls Sie das hier lesen!

Zu Abend gab es eine unfassbar leckere Gemüse-Sahne-Sauce, die wir zu Bandnudeln aßen. Der improvisierte Gasbrenner gab uns die Möglichkeit, im kleinen Gemeindehaus so großartig kochen zu können, während Andere eine weitere Gartendusche in Anspruch nahmen.

Zum Tagesabschluss hörten wir von den Jüngern von Emmaus, die genau wie wir dazu neigen, viel zu viele Dinge einfach zu übersehen und als selbstverständlich zu betrachten. Wir dürfen allerdings vor Allem in dieser Woche ständig beobachten, wie gut es Gott eigentlich mit uns meint und was er alles in unseren Mitmenschen für uns bereithält.
Die Hälfte der Etappen ist nun bereits erreicht und man merkt, wie stark diese Gruppe inzwischen schon zusammengewachsen ist. Wir freuen uns unheimlich auf morgen, wenn es dann nach Elsenfeld geht. Bis dahin noch einen wunderschönen Tag, wir lesen uns morgen!

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Die Großartigen kleinigkeiten auf unseren Wegen

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